Physik-Olympiade 2025


Am 25. Februar 2025 fand der mittlerweile 44. Landeswettbewerb der Österreichischen Physikolympiade am Bundesgymnasium Babenbergerring statt. Von 9:00 bis 13:00 Uhr hatten die Teilnehmer*innen im Physiksaal Zeit, sich den gestellten Aufgaben zu widmen. Die Prüfungen umfassten vier große Themenblöcke aus den zentralen Gebieten der Physik: Optik, Mechanik, Elektrodynamik und Thermodynamik. Drei der Aufgaben waren theoretische Rechenbeispiele, während die vierte Aufgabe ein Experiment mit Messungen, Auswertungen und Berechnungen umfasste. Im Bereich Optik wurden verschiedene optische Abbildungen untersucht und berechnet, darunter ein einlinsige und mehrlinsige Systeme. Ein Beispiel hierfür war die Abbildung eines optischen Systems bestehend aus einer Christbaumkugel und einer Sammellinse. Außerdem wurde (unter anderem) berechnet, aus welcher Entfernung die Helligkeit einer Kerze mit einer Leuchtstärke von einem Candela noch sichtbar ist. In der Mechanik lag der Schwerpunkt auf dem Vergleich eines Basketballwurfs auf dem Mars mit einem Wurf auf der Erde unter Berücksichtigung der jeweils vorherrschenden physikalischen Bedingungen, insbesondere der unterschiedlichen Schwerkraft. Die Teilnehmer mussten verschiedene Rechnungen durchführen, Modelle entwickeln und zu Ergebnissen gelangen. Eine weitere Aufgabenstellung beschäftigte sich mit der Frage, aus welcher Höhe ein Ball auf Erde bzw. Mars fallen gelassen werden müsste, um einen Looping mit einem bestimmten Radius zu durchlaufen, ohne die Bahn zu verlassen. Im Bereich Elektrodynamik berechneten die Schüler unter anderem Magnetfelder von sogenannten Helmholtz-Spulen. Ein weiteres Thema war die Untersuchung der Ablenkung eines Elektronenstrahls in einem Magnetfeld anhand einer Braun’schen Röhre. Die Teilnehmer mussten dabei Berechnungen zur Ablenkung und den wirkenden Kräften anstellen. Die experimentelle Aufgabe im Bereich Thermodynamik bestand darin, ein geschlossenes Gefäß zu untersuchen, in dem sich eine Glühbirne befand, die als Heizquelle diente. Die Temperatur wurde kontinuierlich (digital) gemessen, bis sich ein thermodynamisches Gleichgewicht zwischen der Wärmeabgabe der Glühbirne und dem Wärmeabfluss durch die sechs Wände des Gefäßes eingestellt hatte. Ziel war es, die Wärmeleitfähigkeit bzw. den Wärmedurchgangskoeffizienten (k-Wert) der Gefäßwand zu bestimmen. Nach Abschluss des Wettbewerbs wurden die Teilnehmer während des Bewerbs mit Getränken und Kuchen versorgt. Um 13:30 Uhr fand ein gemeinsames Mittagessen im Ono statt. Danach korrigierten die Kursleiter umgehend die Arbeiten aller Teilnehmer*innen, sodass bereits um 16:00 Uhr die Siegerehrung in Anleitung von Herrn Direktor Martin Seitz stattfand. Die drei Erstplatzierten erhielten Medaillen, während alle Teilnehmer*innen eine Urkunde für ihre erfolgreiche Teilnahme bekamen. Besonders erfreulich für das Bundesgymnasium Babenbergerring war der Erfolg von Gregor Beutlhauser, der den hervorragenden siebten Platz erreichte. Der Wettbewerb zeichnete sich durch anspruchsvolle und spannende Aufgaben aus, die den Teilnehmer*innen viel abverlangten, aber auch großes Interesse weckten. Die Olympionik*innen zeigten sich begeistert von den Herausforderungen und der Atmosphäre. Mit Vorfreude blicken wir bereits auf den nächsten Landeswettbewerb im Jahr 2026.

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