Griechenlandreise 7A


Vom 25. bis zum 31. Jänner dieses Jahres besuchte die Griechischgruppe der 7A, begleitet von Prof. Spendlhofer und Prof. Aldea, Griechenland. Wir kamen am frühen Abend in Athen am Flughafen an und bemerkten dabei schon das schöne Wetter und das angenehme griechische Klima. Mit dem Bus ging es dann zu unserem Hotel in der Innenstadt Athens, von dem aus wir zum Monastiraki-Platz spazierten und dort zum ersten Mal die Akropolis betrachten konnten. Danach gingen wir, wie an jedem folgenden Abend, in Kleingruppen essen und genossen die ausgezeichnete Kulinarik. An unserem ersten Tag besuchten wir die Akropolis. Gerade, als wir dort das letzte Gruppenfoto geschossen hatten, zog ein sehr stürmisches und regnerisches Wetter auf und wir flüchteten schließlich in das Akropolis-Museum. Dort sahen wir zum Beispiel die berühmten Karyatiden, von denen eine im British Museum steht. Bevor ein weiterer starker Regen unseren Nachmittag verkürzte, besuchten wir noch die Agora, den antiken Marktplatz. An zwei Tagen unserer Reise unternahmen wir Ausflüge mit dem Bus. Während der Busfahrten bestaunten wir die wunderschöne und vielfältige Landschaft Griechenlands. Der erste dieser Ausflüge führte uns nach Delphi, wo Menschen hinreisten, um das dortige Orakel nach Rat zu fragen. Dort erkundeten wir die Anlage, die außer dem Tempel auch ein Theater und ein Stadion umfasste, und besuchten auch hier das Museum. Der zweite Tagesausflug ging nach Epidaurus. Hier bewunderten wir eines der schönsten griechischen Theater, das aufgrund seiner Architektur an jedem Platz eine beeindruckende Akustik bot. Dies haben wir natürlich getestet: Die Griechischgruppe verteilte sich zuvor im ganzen Theater. Prof. Aldea las dann von unten das Proömium der Odyssee, also ihre berühmten Anfangsverse, auf Griechisch vor. Wir konnten von überall hören, was Prof. Aldea vorlas. In Epidaurus steht auch der Tempel des Asklepios, zu dem die Menschen reisten, um sich von dem Gott heilen zu lassen. Die Tempelanlage mit Sportplätzen, Gästehäusern und Thermen kann man mit einem heutigen Rehazentrum vergleichen. Einen Abstecher nach Mykene konnten wir uns ebenfalls nicht entgehen lassen: Wir erkundeten die archäologischen Ausgrabungen und stießen auf die Schatzkammer des Atreus sowie auf die Überreste der Stadt und des Palastes. Hier herrschten einst Atreus und Agamemnon. Am letzten Tag unserer Reise bestiegen wir den Lykabettus, den Stadtberg Athens, von dem aus man über die gesamte Stadt bis hin zum Meer sehen konnte. An diesem sonnigen Tag fuhren wir auch noch ans Meer, was für alle ein großer Spaß war. Das Wasser war zwar eher kalt, trotzdem trauten sich manche von uns mit den Füßen hinein. Bei unseren Besuchen in den Museen fanden wir viele Gegenstände, etwa antiken Schmuck, der unserem heutigen stark ähnelt, sowie die bekannte Goldmaske des Agamemnon. Auf unserer Reise begegneten wir außerdem vielen lieben Tieren, die wir natürlich streicheln mussten. Die Reise nach Griechenland wird uns allen noch lange in Erinnerung bleiben: Wir hatten viel Spaß und konnten das wunderschöne Griechenland sowie das kulturelle Erbe der alten Griechen bestaunen. Lina Schwarz für die Griechischgruppe der 7A

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